Klinikum Karlsbad-LangensteinbachKlinikum Karlsbad-Langensteinbach

Fachinformationen Neurologie

Chefarzt Prof. Dr. med. Michael Fetter

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

Seit nahezu vier Jahrzehnten ist das SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach eine überregional nachgefragte Anlaufstelle für Patienten mit akuten und chronischen neurologischen Erkrankungen. 2005 haben wir unsere langjährigen Schwerpunkte Akutneurologie und Neurologische Frührehabilitation in ein übergreifendes „Zentrum für Neurologie und Frührehabilitation“ integriert.

Neben der herausragenden medizinisch-pflegerisch-therapeutischen Kompetenz in der akuten Behandlung und Frührehabi¬litation der wichtigsten neurologischen Erkrankungen zeichnet sich das Zentrum durch seine Ausstattung mit fortschrittlicher Medizintechnik aus. Insbesondere Schlaganfallpatienten profitieren von den ausgezeichneten akutdiagnostischen Möglichkeiten.

Mit unserer Internetpräsenz möchten wir unsere medizinischen Schwerpunkte darstellen und es Ihnen leicht machen, uns ohne Umwege zu erreichen. Wir glauben, dass der persönliche Kontakt unseren Patienten zugute kommt und hoffen auf eine gute Zusammenarbeit.

 

Notfalleinweisung Schlaganfall zu jeder Zeit:

Tel.: 07202/61-0 (Bitte Arzt der Schlaganfallstation bzw. der Station N8 verlangen!)

Stationäre Notfallaufnahme rund um die Uhr:

Tel.: 07202/61-0 (Bitte Dr. Bürger, Frau Tront oder den diensthabenden Neurologen verlangen!)
Elektive Terminvergabe Akutneurologie und Frührehabilitation (stationär):

Sekretariat

Tel.: 07202/61-3606

Akutstation N1

Tel.: 07202/61-0 (Oberärztin Dr. Bürger oder Funktionsoberärztin Frau Tront)

Akut- und Frührehastation N4

Tel.: 07202/61-0 (Oberarzt Dr. Wollanka)

Akut- , Phase 2 und Frühreha-Station S2

Tel.: 07202/61-0 (Oberarzt A. Stockert)

Frühreha-Station SHT-Intensiv S1

Tel.: 07202/61-0 (Oberärztin Dr. Herb)

Schlaganfallstation und Klinische Neurophysiologie

Tel.: 07202/61-0 (Oberarzt Dr. Andres)

Spezielle Schmerztherapie bei chronisch schmerzkranken Patienten

Tel.: 07202/61-0 (Funktionsoberarzt Herr Fritz)



Privatsprechstunde und KV- Ambulanz Prof. Dr. Fetter

Prof. Dr. Fetter vertritt das gesamte Spektrum neurologischer Erkrankungen mit den individuellen Schwerpunkten Neurovaskuläre Medizin, Schwindel und Neurotraumatologie, Multiple Sklerose, Parkinson, Neuroorthopädie und Demenz.
KV-Ambulanz Prof. Dr. Fetter: Überweisungsschein vom Neurologen/Nervenarzt erforderlich

Terminvergabe:

Tel.: 07202/61-3369 oder -3606

Spezialambulanzen

(für gesetzlich Versicherte Überweisungsschein vom Neurologen oder Nervenarzt erforderlich), Sprechstunde nach Vereinbarung

Terminvergabe:

Tel.: 07202/61-3369

Neurovaskuläre Ultraschallambulanz

Tel.: 07202/61-0 (Oberarzt Dr. Wollanke)

Schwerpunkte unserer Arbeit:

  • Klassisch-akutneurologische Versorgung der Region
  • Schlaganfallbehandlung
    • auf unserer Regionalen Schlaganfallstation (Zertifizierung der Deutschen Schlaganfallgesellschaft bis 2009) bzw. unserem Lokalen Schlaganfallschwerpunkt (Zertifizierung der AG Schlaganfallstationen Baden-Württemberg bis 2010)
    • In Interdisziplinärer ärztlicher Zusammenarbeit von Neurologen, Internisten, Neuroradiologen gewährleisten wir über 24h die Bildgebung mit Neurosonologie, CCT und MRT (Diffusions-Perfusions- Mismatch, Angio, etc.) und Therapie mit intravenöser und intraarterieller Thrombolyse sowie Neuromonitoring und Frühmobilisation und Dysphagiebehandlung
    • Auch für die weitere Versorgung im Rahmen der Frührehabilitation können wir spezialisierte Betten anbieten.
  • Akute und chronische Schwindelerkrankungen, Gleichgewichts-, Orientierungs- und zentrale Augenbewegungsstörungen
  • Neuroorthopädie
    • Detaillierte und fundierte Kenntnisse in Diagnostik und Behandlung des gesamten Spektrums der Wirbelsäulenerkrankungen auf der Basis von mehr als 20 Jahren Erfahrung in enger interdisziplinärer Zusammenarbeit mit der Abteilung für Wirbelsäulenorthopädie von Chefarzt Prof. Dr. Harms
    • Besondere Sorgfalt verwenden wir auf eine gründliche neurologisch-topische und elektrophysiologische Diagnostik (NLG, EMG, Fraktioniertes-SEP, MEP) sowie auf eine gezielte radiologische Funktions- und Etagendiagnostik (Funktionsmyelographie, Discographie, CT-gesteuerte diagnostische Infiltrationen). Dadurch können wir klare Aussagen machen, ob eine operative oder konservative Behandlung gewinnbringend ist. Hierzu helfen auch spezielle krankengymnastische Untersuchungstechniken (Verfahren nach McKenzie), die durch speziell ausgebildete Krankengymnasten unserer Abteilung durchgeführt werden.
    • Die therapeutische Entscheidung treffen wir als multidiziplinäres Team, bestehend aus Radiologe, Neurologe und Orthopäde. Im Falle einer notwendigen Operation wird sofort eine verbindliche OP-Planung vorgenommen. Im Falle einer notwendigen konservativen Behandlung wird eine solche umgehend durch erfahrene und spezialisierte Physiotherapeuten eingeleitet. Im Bedarfsfalle organisieren wir über unsere Sozialdienste entsprechende Anschlußheilbehandlungen in spezialisierten Rehabilitationskliniken.
  • Spezielle Schmerztherapie bei chronisch schmerzkranken Patienten
    • Behandlung von Patienten mit chronischen Schmerzen im Rahmen einer multimodalen Schmerztherapie, d.h. Einsatz verschiedener Fachdisziplinen (Neurologie, Anästhesie, Orthopädie, Schmerzpsychologie, Psychiatrie, Radiologie, Physio- und Ergotherapie)
    • Schwerpunkte sind:
      • Wirbelsäulenerkrankungen gleich welchen Ursprungs (auch Restschmerzen nach Wirbelsäulen- und Bandscheibenoperationen)
      • chronische Kopfschmerzen wie Migräne, Kopfschmerz vom Spannungstyp, Trigeminusneuralgien, Cluster-Kopfschmerz, Gesichtsschmerzen
      • Entzugsbehandlungen nach Schmerzmittelübergebrauch
      • Schmerzen durch Polyneuropathien, bei Zosterneuralgie, durch sympathische Reflexdystrophie
    • Besonderes Anliegen ist die Erstellung einer fundierten Diagnose, in der Regel wird die notwendige Diagnostik im Vorfeld über den niedergelassen Kollegen oder bei besonderen Fragestellungen im Rahmen eines kurzen, vorgeschalteten stationären Aufenthaltes durchgeführt. Während des Aufenthaltes zur Schmerztherapie können jedoch bei Bedarf alle notwendigen Untersuchungen im Haus durchgeführt werden.
    • Die Zusammenarbeit mit den Haus- und Fachärzten, sowie die weitere poststationäre Anbindung bei niedergelassenen Kollegen ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit
    • Die multimodale Therapie wird nur stationär über einen Zeitraum von 10-14 Tagen durchgeführt
    • Folgende Behandlungsverfahren werden im Rahmen des multimodalen Ansatzes angeboten:
      • Diagnostische und therapeutische lokale Infiltrationen, CT- oder röntgengesteuert
      • Schmerztherapeutische medikamentöse Einstellung bzw. Optimierung einer bestehenden Medikation
      • Durchführung einer Facettengelenks- oder ISG-Behandlung mittels Kryotherapie, Thermokoagulation oder gepulster Radiofrequenztherapie
      • Anlage von Schmerzkathetern (epidural, peripher)
      • Infusionstherapie bei speziellen Schmerzen 
      • Medikamentenentzugsbehandlung (Analgetikamißbrauch)
      • Einleitung einer schmerzpsychologischen oder psychiatrischen Therapie
      • Erstellen von Physiotherapiekonzepten
      • Versorgen mit Hilfsmitteln
      • Ggf. Einleitung einer weiterführenden Rehabilitation über unseren Sozialdienst
    • Abhalten regelmäßige Schmerzkonferenzen bei der Behandlung dieser Patienten 
  • Frührehabilitation der Phase B mit Schwerpunkt Schlaganfall & Neurotraumatologie
    • Behandlung schwersthirngeschädigte Patienten, darunter auch Wachkomapatienten, nach Abschluss der Akutversorgung, sobald der Patient nicht mehr beatmungspflichtig und ausreichend kreislaufstabil ist. (z.B. Patienten nach schwerem Schädelhirntrauma, mit hypoxischer, toxischer oder entzündlicher Hirnschädigung, Patienten mit Subarachnoidalblutung, Hirnblutung bzw. Hirninfarkt, Schweren Guillain-Barré-Syndrom oder Critical Illness-Neuropathie)
    • Es besteht z.T. die Möglichkeit der Monitorüberwachung. Das Pflegepersonal ist geschult im Umgang mit Tracheostoma, ZVK, PEG-Sonde, suprapubischem Blasenkatheter etc. Bei sich im Verlauf entwickelnder schwerer Spastik sind die Krankengymnasten routiniert in der Gipsredressionsbehandlung, bei entsprechender Indikation können ärztlicherseits auch Botulinumtoxininjektionen durchgeführt werden.
      Bei Besserung des Zustandsbildes mit Erreichen von Teilselbständigkeit werden die Patienten zur weiterführenden Rehabilitationsbehandlung in eine der umliegenden Phase C- Einrichtungen verlegt, mit denen wir eng zusammenarbeiten.
    •  Abgesehen von der Indikationsbeurteilung sowie der Kapazitätsfrage ist die Regionalversorgung das wichtigste Aufnahmekriterium. Die Anmeldung der Patienten sollte schriftlich - am besten per Fax mit dem abrufbaren Anmeldebogen- zusammen mit einem Frühreha-Barthel-Index an das Sekretariat Prof. Fetter gerichtet werden (Fax-Nr. 07202/616180).
  • Berufsgenossenschaftliche Phase 2 - Verfahren

Unsere technische Ausstattung

  • Ultraschalldiagnostik der hirnversorgenden Gefäße mittels Doppler- und farbkodierter extrakranieller und transkranieller Duplexsonographie mit Frequenzspektrumanalyse
  • Transkranielle Emboliedetektion und Bestimmung der zerebrovaskulären Reservekapazität
  • Computergestützte Gleichgewichtsanalyse mit Compu¬ter-Posturographie und Ganganalyse, Nystagmographie, Video-EOG, Sakkulus-Reflex-Messung und Messung der subjektiven Vertikalen
  • Messung der Nervenleitgeschwindigkeiten und Elektromyographie (NLG, EMG), Hirnstammreflexe, Tremoranalyse
  • Tremoranalyse
  • Digitales EEG
  • Evozierte Potentiale (VEP, AEHP, CEP, fraktionierte SEP, MEP)
  • Computergestützte Analyse der Gedächtnisleistung (CERAD)


 

 

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So erreichen Sie uns

Sekretariat:

Montag bis Freitag von 9.00 bis 17.00 Uhr

Martina Gossweiler
Tel.: 07202/61-3606
E-Mail: martina.gossweiler@kkl.srh.de
Fax: 07202/61-6180

Ilona Bachteler
Tel.: 07202/61-3369
E-Mail: ilona.bachteler@kkl.srh.de

Arianne Stumpf-Lauer
Tel.: 07202/61-3600
E-Mail: Arianne.stumpf-lauer@kkl.srh.de

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