Klinikum Karlsbad-LangensteinbachKlinikum Karlsbad-Langensteinbach

Diagnostik und Therapie




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In unserer Abteilung behandeln wir auch Menschen, die infolge ihrer Diabeteserkrankung an einem diabetischen Fußsyndrom leiden. Genaue Informationen über den Arbeitskreis Diabetischer Fuß finden Sie hier:

Interdisziplinärer Arbeitskreis Diabetischer Fuß

 


Arthroskopie

Der Begriff Arthroskopie leitet sich aus dem Griechischen ab. Dabei steht "Arthros" für Gelenk, "skopein" bedeutet schauen. Die Arthroskopie ist eine Untersuchung von Gelenken mit einem Spezialendoskop, dem Arthroskop.

Wie funktioniert die Arthroskopie?

Ein Arthroskop ist ein spezielles Endoskop. Es besteht aus einem optischen System von Stablinsen, einer Lichtquelle und meist einer Spül- und Absaugvorrichtung. Außerdem besitzt das Arthroskop Arbeitskanäle, durch die chirurgische Instrumente für kleine operative Eingriffe eingeführt werden können. Oft ist die Optik dieses Endoskops zur Arbeitserleichterung über eine Kamera mit einem Monitor verbunden. Der Arzt kann mit diesem Arthroskop also ähnlich wie mit einer Kamera direkt die Gelenkstrukturen betrachten.

Wozu dient die Arthroskopie?

Die Arthroskopie dient vor allem der Untersuchung von Verletzungen im Knie-, Schulter-, Hand- und Sprunggelenk und außerdem unklarer anhaltender Gelenkbeschwerden. Folgende Veränderungen können mit der Arthroskopie festgestellt werden:

  • Traumatische, also durch eine Verletzung oder einen Unfall ausgelöste Veränderungen
  • Degenerative Veränderungen (Gelenkabnutzung)
  • Entzündliche Veränderungen

Gleichzeitig kann der Arzt, falls notwendig, im Rahmen der Arthroskopie Operationen mit speziellen Instrumenten durchführen. Dies bezeichnet man auch als minimal-invasive Chirurgie (MIC) oder Schlüssellochchirurgie.

Verwendungsmöglichkeiten der Arthroskopie am Beispiel des Knies

  • Bei Meniskusrissen wird, wenn möglich, der Meniskus genäht oder Teile davon werden entfernt und die Ränder geglättet.
  • Entfernung freier Gelenkkörper.
  • Bei Rheumapatienten erfolgt eine schonende Entfernung der Gelenkinnenhaut (Synovialektomie).
  • Bei einem vorderen Kreuzbandriss kann das entsprechende Kreuzband durch ein Transplantat ersetzt werden (Kreuzbandplastik).

Wie wird eine Arthroskopie durchgeführt?

Die Arthroskopie wird in örtlicher Betäubung oder unter Vollnarkose durchgeführt. Zuerst wird die Hautumgebung des betroffenen Gelenkes desinfiziert. Anschließend wird das Operationsgebiet steril abgedeckt. Der Arzt führt dann über einen kleinen Schnitt in der Haut ein Führungsrohr (Trokar) in das Gelenk ein. Durch dieses Führungsrohr schiebt er das Arthroskop hinein.

Damit sich der Arzt im Gelenkraum orientieren kann, bringt er zusätzlich Flüssigkeit in das Gelenk ein. Hierdurch werden Strukturen wie z. B. Kreuzband oder Meniskus besser sichtbar. Will der Arzt minimal-invasiv operieren, wird er schließlich noch ein bis zwei weitere Schnitte machen, um spezielle Instrumente zum Gelenk vorschieben zu können.


Operationen mit computergestützter Navigation

Am SRH Klinikum Karlsbad Langensteinbach werden Knieendoprothesen mit neuer Technologie implantiert. Durch computergestützte Navigation während der Operation ist es uns möglich, die optimale Position für das künstliche Kniegelenk festzustellen.

In Deutschland werden im Jahr 60 000 Knieendoprothesen implantiert. Eine Knieprothese ist dann erforderlich, wenn das Kniegelenk durch Verschleiß oder nach einem Unfall so zerstört ist, dass das Gehen schwer fällt und der Patient durch Schmerzen gequält wird.

Eine gut funktionierende Knieprothese ermöglicht es dem Patienten, wieder schmerzfrei das Kniegelenk zu bewegen und ohne Einschränkungen zu gehen. Dadurch verbessert sich die Lebensqualität der Betroffenen entscheidend. Voraussetzung, damit das so erreichte Wohlbefinden möglichst lange anhält, ist eine ideale Implantierung des künstlichen Gelenks. Mehr zu den Vorteilen computergestützer Navigation in der Endoprothetik.


Bereits wenige Grad oder mm Abweichung von der Idealposition können die Lebensdauer der Prothese verkürzen oder die Funktion behindern, denn je exakter die verschiedenen Komponenten aufeinander passen, umso geringer ist der Verschleiß. Und je geringer der Verschleiß ist, umso länger hält die Prothese und umso unwahrscheinlicher wird die Notwendigkeit einer erneuten Operation. Deshalb kommt es auf größtmögliche Genauigkeit an.

Eine neue Technologie ermöglicht es dem Operateur, die bestmögliche Position für das künstliche Kniegelenk zu erreichen. Diese Technologie heißt "computergestützte Navigation". Eine hochpräzise Stereoinfrarotkamera erfasst am Knochen angebrachte Infrarotsender. Die Positionen werden an einen Computer weitergegeben. Dieser Computer errechnet Achsen und plant exakt die Position der Prothese. Der Operateur sieht während der Operation die errechnete Position der Prothese und die sich daraus ergebenden Winkelstellungen.

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